Stil und Form

Wer an einer Auseinandersetzung über diese Fragen Interesse hat, ist zur Diskussion herzlich eingeladen. Wer sich nur austoben will, findet andernorts genug Teppiche, in die er beißen kann.

Meine Stellungnahmen verstehen sich als Diskussionsbeiträge, also als vorläufige Wortmeldungen. Sie können in der Folge immer mal wieder bearbeitet, erweitert oder, wenn nötig, korrigiert werden.

Gegen das Schreiber-Ich, das im angelsächsischen Raum häufig gebraucht wird und hierzulande verpönt ist, kann meiner Auffassung nach nicht viel eingewandt werden, schon gar nicht kann dagegen die Tugend der Bescheidenheit ins Feld geführt werden. Wer dieses „Ich“ –sparsam und ohne Selbstverliebtheit – benutzt, bekennt sich nicht nur zu seiner vollen Verantwortung für das, was er schreibt und denkt. Er verweist implizit auch auf die Grenzen des Geltungsanspruchs seines Textes und unterstreicht, dass er – als einer unter vielen – nur einen Diskussionsbeitrag leisten will. Anders als der deutsche Leitartikler, der seine Subjektivität demonstrativ zurücknimmt und dabei so klingt, als verstünde er sich als das Medium des Weltgeistes.

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