Politische Korrektheit

Die notwendige PC-Kritik von links

Seit sich der Rechtspopulismus auch in ehedem traditionellen linken Milieus festgesetzt hat, gewinnt die linke Kritik am emanzipatorischen Antidiskriminierungsprojekt – von den Gegnern als „politische Korrektheit“ bzw. „political correctness“ (PC) beschrieben – an Bedeutung. Die These: Der Kulturkampf hat den Klassenkampf verdrängt.

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Wenn der Wind sich dreht

Derzeit wird die „politische Korrektheit“ nicht mehr nur von rechts, sondern verstärkt auch von Medien und Personen attackiert, die gemeinhin als linksliberal gelten. Ein Fall von Opportunismus.

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Trollig

Donald Trump ist zum Präsidenten der USA gewählt worden. Warum nur? Hier zwei — nicht untypische — „Erklärungen“, die am Morgen danach im Deutschlandfunk zu hören waren: Demnach sind dafür „der Populismus“ und auch die „politische Korrektheit“ verantwortlich.

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Der Spießer als Rebell (1)

Ein paar skizzenhafte Überlegungen zum Gerede über die „Diktatur der Politischen Korrektheit“.

  1. Hat es überhaupt einen Sinn, gegen dieses Gerede von der „Diktatur der Politischen Korrektheit“ anzuschreiben? Ein pessimistischer Einstieg. Und ein trotziger: Warum ich auf den traditionellen Spießer-Begriff zurückgreife

 

Meine Erfahrung als Journalist, der sich seit mehr als zwei Jahrzehnten immer mal wieder mit dieser pseudokritischen rhetorischen Figur der „Politischen Korrektheit“ beschäftigt hat, gibt Anlass zum Pessimismus: Gegen populäre Phrasen ist immer schwer anzukommen – solange sie allenthalben auf gedankenlose Zustimmung oder stummes Einverständnis treffen, als sei vollkommen klar, wofür sie stehen und wogegen sie sich richten.

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FREIHEIT, GLEICHHEIT, BRÜDERLICHKEIT – JA WAS DENN SONST?

Derzeit tritt dieser Trias der Französischen Revolution das so diffuse wie aggressive Trio „Wirtschaftsfreiheit, Ungleichheit, Blutsbrüderschaft“ entgegen.  Und der herrschende Politikbetrieb verzwergt mit seiner PR-geleiteten Selbstinszenierung den Bürger zum  Politikkonsumenten, der nichts mehr fordert als „Friede, Freude Eierkuchen“. Und der mit Wut reagiert, wenn er seine Gemütsruhe gefährdet sieht. Es bedarf einer nachdrücklichen Erinnerung an die normativen, vor allem auch sozialstaatlichen Grundlagen unserer Demokratie. Einige politisch korrekte Anmerkungen. (mehr …)